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Die etwas andere Art, Reiten zu lernen |
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Lasse
Zumal er nur Blödsinn im Kopf hatte und bis heute hat. Manchmal ist das Leben bunt: Seine Mama ist heute als gute Hauptstammbuchstute bei einem Züchter, wo sie tolle Fohlen produziert. Was sie lieber mag, als künftige Reiter auszubilden. Die hat sie nämlich jedes Mal abgebuckelt, sobald ich sie ungeführt reiten ließ.
Auch Lasse macht es den kleinen Reitern mit seinem Temperament und Dickkopf nicht leicht. Und so konnte sein Namen Lasse nicht passender sein.
Noch heißt es: "Lass es, Lasse"‚ – aber wir arbeiten an ‚Klasse Lasse’. Und das passiert immer öfter.
Lasse ist für mich mit eines der schönsten Shetties, die ich je gesehen habe mit seiner tiefen Fuchsfarbe und der hellen Mähne. Und auch er hat diese unwiderstehlichen Augen...
Lasse hatte von Anfang an Narrenfreiheit in der Herde und durfte sogar dem Chef das Futter aus dem Eimer klauen – was er heute noch tut. An ihm lerne ich täglich, wie wichtig es ist, gerade bei so kleinen Wildfängen Geduld, Konsequenz und auch Humor zu bewahren.
Und ich bin sicher, dass er in ein paar Jahren das Lieblingspony von den Kindern sein wird. Und wenn es nur im Springen ist, was er über alles liebt und wofür sich für seine Größe nur noch kein passender Reiter gefunden hat. Lasse, der wird noch geboren werden. Deine Zeit wird kommen. |
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